4-Prozent-Regel: Wie viel Vermögen brauchst du?
Gib ein, wie viel du im Monat ausgibst und was du schon hast. Der Rechner zeigt deine Freiheitszahl und wann du sie mit deiner Sparrate erreichen könntest.
Modellrechnung ohne Inflation, Kosten und Steuern. Die 4-Prozent-Regel stammt aus US-Studien zu Aktien und Anleihen und ist keine Garantie. Keine Anlageberatung.
Was die 4-Prozent-Regel sagt
Studien aus den USA haben untersucht, wie viel man aus einem Depot aus Aktien und Anleihen jedes Jahr entnehmen kann, ohne dass es in 30 Jahren aufgebraucht ist. Ergebnis: Im ersten Jahr etwa 4 Prozent, danach an die Inflation angepasst. Umgekehrt heißt das: Du brauchst etwa das 25-Fache deiner Jahresausgaben.
Warum vorsichtiger oft besser ist
Wer früh aufhört zu arbeiten, braucht das Geld deutlich länger als 30 Jahre. Viele rechnen deshalb mit 3 bis 3,5 Prozent. Steuern, Kosten und schlechte Börsenjahre direkt zu Beginn können den Plan zusätzlich belasten.
Der Hebel liegt bei den Ausgaben
Jeder Euro, den du dauerhaft weniger ausgibst, senkt deine Freiheitszahl um das 25-Fache. 100 € weniger Ausgaben im Monat sind 30.000 € weniger nötiges Vermögen. Im Geld-Kompass siehst du, wo dein Geld hinfließt.
Häufige Fragen
Ist die 4-Prozent-Regel sicher?
Nein, sie ist eine Faustregel aus historischen Daten. Zukünftige Renditen können niedriger ausfallen. Eine niedrigere Entnahmerate gibt mehr Sicherheit.
Zählt die gesetzliche Rente mit?
Ja. Trag sie als andere Einnahme ein. Dann sinkt der Betrag, den dein Depot liefern muss.
Gilt die Regel auch in Deutschland?
Das Prinzip ja. Beachte aber Abgeltungsteuer, Kosten und dass die Studien auf US-Märkten beruhen.