Inflationsrechner: Was ist dein Geld von damals heute noch wert?
Wähle Betrag und Jahre. Der Rechner nutzt die amtlichen Jahresdurchschnitte des Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) von Eurostat.
Amtliche Daten werden geladen.
Was der Inflationsrechner zeigt
Inflation heißt: Mit demselben Geldbetrag kannst du später weniger kaufen. Der Rechner vergleicht den Preisindex zweier Jahre. Ist das allgemeine Preisniveau zum Beispiel um 40 Prozent gestiegen, brauchst du für denselben Einkauf 1.400 € statt 1.000 €. Umgekehrt haben 1.000 € von damals heute nur noch die Kaufkraft von rund 714 €.
Woher die Zahlen kommen
Verwendet wird der Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) von Eurostat, also die amtliche, europaweit vergleichbare Messung der Verbraucherpreise. Für jedes Jahr gilt der Jahresdurchschnitt. Der deutsche Verbraucherpreisindex des Statistischen Bundesamts (VPI) weicht leicht davon ab, weil er anders gewichtet ist; die Größenordnung ist dieselbe.
Was das für dein Geld bedeutet
Geld, das jahrelang ohne Zinsen auf dem Girokonto liegt, verliert an Kaufkraft, auch wenn der Kontostand gleich bleibt. Einen Notgroschen brauchst du trotzdem sofort verfügbar. Für Geld, das du viele Jahre nicht brauchst, lohnt sich deshalb die Frage, wie es mindestens die Inflation ausgleichen kann. Im Geld-Kompass siehst du, wie viel davon bei dir betroffen ist.
Häufige Fragen
Ist das die offizielle Inflationsrate?
Ja, die Werte stammen direkt aus der amtlichen Statistik von Eurostat (HVPI, Jahresdurchschnitt). Sie werden automatisch aktualisiert.
Warum weicht meine gefühlte Inflation ab?
Der Index misst einen durchschnittlichen Warenkorb. Wer viel für Lebensmittel, Energie oder Miete ausgibt, spürt Preissteigerungen oft stärker.
Warum fehlt das laufende Jahr?
Ein Jahresdurchschnitt steht erst fest, wenn das Jahr vorbei ist. Die aktuelle Monatsrate zeigt der Geld-Kompass im Kaufkraft-Check.